vergessen

Manchmal vergessen wir etwas und wollen es zurückholen. Dabei ist es dann oft besser, sich nicht anzustrengen, nur um es wieder hervorzuholen. Das heisst, genauso wie wir verlieren können sollten, genauso sollten wir fähig sein zu vergessen. Es geht dabei um ein Vertrauen, dass wenn etwas wirklich wichtig ist, es schon wieder nach oben kommt. Und so lange uns auch noch nichts egal ist, wird sich unsere Programmierung anpassen und wenn etwas wichtig ist, wird es dann wieder nach oben kommen. Etwas zu vergessen bedeutet also eigentlich immer, dass es nicht relevant war, sondern wir uns unter Umständen sogar darum schämen.

Wir müssen nicht alles ans Licht zerren, sondern wir sollten immer vom Ist-Zustand ausgehen. Natürlich kann es von Hilfe sein, etwas zu kommunizieren, wenn wir es nicht vergessen können. Doch hier beim Vergessen, geht es nicht darum, etwas vergessen zu wollen, sondern sich einzugestehen, ob man es im Dunkeln lässt, weil es sowieso sich in den Hintegrund begeben hat. Wir sollte nichts erzwingen und somit auch nicht sich zu erinnern oder zu vergessen. Zwang löst meist auch einen weiteren Zwang aus. Wir sollten die Dinge so belassen, wie sie sind.