zu kurz kommen können

Es gibt eine Angst, dass wir zu kurz kommen könnten. Es könnte sein, dass jemand uns tötet. Deshalb denken wir dann, dass  wir zuvorkommen müssen, um zu verhindern, dass man uns tötet. Natürlich ist es bei gewissen Menschen subtiler. Bei ihnen geht es nicht darum, dass sie getötet werden, sondern dass man sie zum Beispiel vergisst. Man könnte vergessen werden. Ja klar. Aber nur aus einem Grund, weil man sich zurückzieht und alleine leben will. So lange man in der Gemeinschaft bleibt, kann man uns nicht vergessen. Es ist ein grosser Irrtum, dass man uns vergessen könnte.

Manchmal ist es sogar besser, wenn wir zu kurz kommen, weil dann die Menschen sehen, was mit uns passiert. Doch wehren wir uns ständig dagegen, zu kurz kommen zu können, gleichen wir alles selbst aus. Ja, wir haben das Gefühl, wir könnten bestimmen, wann wir zu kurz kommen und wann nicht. Doch vielleicht sollten wir dies unseren Mitmenschen zutrauen. Ja, unsere Mitmenschen sind doch auch fähig zu sehen, wenn wir zu kurz kommen? Wenn unsere Mitmenschen dies nicht selbst erkennen, wieso sollten wir es ihnen dann unter die Nase reiben? Anscheinend sind wir noch zu wenig zu kurz gekommen, denn unsere Mitmenschen sehen dies gar nicht.