Gedanken-Kino

Eine der ersten Ideen, wie man seine Gedanken unter Kontrolle bringt, war das Gedanken-Kino. Es geht dabei darum, seine Gedanken und alles was man erlebt, als eine Art Videofilm zu sehen. Es geht darum, sich bewusst zu machen, dass der Video abläuft, mit oder ohne uns. Unser Leben geht weiter, da können wir nun mal nichts dagegen unternehmen. Wenn wir erst einmal die Idee verstanden haben, wie wir unsere Gedanken entspannt betrachten können, ohne ständig eingreifen zu müssen, können wir viel über unsere Gedanken lernen. Alle anderen Ideen in diesem Kurs, handeln um diese Fähigkeiten, mit denen man den Kinofilm sich anschauen kann. Natürlich hatte man als Kind ab und zu eine Idee, wie der Film weitergehen soll und man fieberte so richtig mit. Manchmal rief man dem Hauptdarsteller zu, dass er doch Mut haben mögen oder was auch immer. Um wirklich handeln zu können, müssen wir einerseits die Handlungsfähigkeit schulen und andererseits, überhaupt genügend Informationen beschaffen. So lange man einen Film sich ansieht, ist man am Informationen sammeln und kommt nicht sehr direkt ins Handeln. Ins Handeln sollte man sowieso erst kommen, wenn man ein bestimmtes Ziel hat, das man erreichen will. Einfach alle Ideen sofort umzusetzen, ist für Schizophrene äusserst ungünstig. Vielmehr sollte man alles genau prüfen und sich viel Zeit lassen, bis man etwas umsetzt. Wenn man die Gedanken wie in einem Kino betrachtet, ist genau das der Fall: „Man beobachtet und tut nichts schlimmeres“.